Donnerstag, 13. November 2025

Mutter Maria

Der Link zum Buch:


Dieses Marienbild habe ich auf meinem Schreibtisch stehen. Es sollte so sein, dass ich an einem Marientag Geburtstag habe; am 8. Dezember ist Maria Empfängnis und in einigen Ländern Feiertag. 

Mutter Maria ist zeit meines Lebens in meiner Nähe. Auch sie passt auf mich auf, schon seit meiner Geburt, die dramatisch verlief. Sie sagte mir: "Atme!" Und holte mich trotz aller Schwierigkeiten ins Leben. Bis heute erinnert sie mich immer wieder daran, bewusst und tief zu atmen. Ich höre dann oft eine innere Stimme, und immer spüre ich den dringenden Impuls, sofort tiefer zu atmen. Ich habe einen Geburtsdefekt davongetragen. Das Atmen, bzw. Probleme damit, ist daher eines meiner Lebensthemen. Hinzu kommt, dass ich mir als Kind eine flache Atmung antrainiert habe, um nicht aufzufallen. Ich fühlte mich nicht sicher in meinem familiären Umfeld und war bestrebt, möglichst unauffällig zu sein, um nicht zum Stein des Anstoßes zu werden und jeglichen Gefahren aus dem Weg zu gehen. Bloß keine Aufmerksamkeit erregen. Am liebsten wäre ich unsichtbar gewesen. 
Heute ist das nicht mehr nötig. Schon lange nicht mehr. Und doch falle ich hin und wieder ins alte Muster zurück. Aber jetzt wird es mir meist sofort bewusst und ich ändere es. Oder ich empfinde Marias sanfte Aufforderung: "Atme." Wenn der Impuls kommt, tiefer zu atmen, weiß ich, sie ist bei mir. Ich spüre ihre Gegenwart. 

Seit vielen Jahren pflege ich bewusst Kontakt mit Maria. Sie hat mir oft die leibliche Mutter ersetzt, wenn ich sie entbehrte. Heute kann ich mir selbst geben, was ich einst suchte. Und doch tut der Kontakt mit ihr immer wieder gut. Ich fühle mich getröstet und umarmt von ihrer Energie. Sie kann uns allen wie eine Mutter sein. Wir müssen sie lediglich darum bitten. Ihre Energie ist unerschöpflich. Zu ihr gehört grünes Licht, das Licht der Heilung, dessen Strahl Erzengel Raphael leitet, der Erzengel der Heilung. In meinem Buch "Die Engel der Bachblüten" berichte ich auch von ihr. 


Maria kann ich begegnen, wenn ich an sie denke und mich gefühlsmäßig mit ihr verbinde. Auch in Kirchen und an anderen Kraftplätzen finde ich leicht Zugang zu ihr. Doch vor allem in der Natur, im Grünen, das ihrem Farbstrahl entspricht, kann ich mich während des Gehens oder Wanderns wunderbar mit ihr in Verbindung setzen. Auch das tiefere Atmen fällt mir hier leichter. Der Atem ist mit der Lebenskraft verbunden. Ein tiefer Atem steigert somit auch die Energie. Und so gehe ich gerne regelmäßig gemeinsam mit Maria spazieren und wandern. Auf der Suche nach dem Licht, das auf obigem Bild durch die Bäume scheint.

Maria ist wie eine mütterliche Freundin. Ihre sanfte, liebevolle Energie tut einfach gut. Bei ihr können wir uns aufgehoben und angenommen fühlen. Wir können sie auch zu uns bitten in Zeiten von Kummer oder Trauer. Niemand ist besser dafür geeignet. Sie kennt sich damit aus, wie wir alle wissen. 

In der Zeit, bevor mein Stiefvater starb, habe ich sie täglich gebeten, meine Mutter bei diesem schweren Weg zu begleiten und ihr Kraft und Liebe zu geben, sofern ihr Höheres Selbst es zulässt. Ich habe meiner Mutter und ihrem Mann jeden Tag aus der Ferne das grüne Licht der Heilung gesandt. Das kann man auch noch in den Fällen tun, wo eine Heilung des Körpers nicht mehr möglich ist. Die Seele nimmt es dankbar an. Ich habe mir vorgestellt, wie für beide gemeinsam am Sterbebett smaragdgrünes Licht leuchtet, das sie annehmen können, wenn ihre Seelen dazu bereit sind. Der freie Wille muss stets gewahrt bleiben. 
Mit meiner Mutter konnte ich sprechen. Sie war dankbar für die Unterstützung. Walter konnte ich nicht mehr fragen. Doch er hatte trotz schwerster Krankheit einen schnellen und unter diesen besonderen Umständen "leichten" Übergang in die geistige Welt. 
Und natürlich habe auch ich selbst täglich auf der Seelenebene Kontakt zu meiner Mutter gesucht, um sie ebenfalls mit den mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu unterstützen. Ich tue es noch immer regelmäßig. Meine Mutter spürt es. Und was soll ich sagen: Unser Verhältnis zueinander hat sich wesentlich verbessert. Nach gut 52 Jahren. Ich habe viel Geduld. Sie zahlt sich aus. Jetzt. Mein Glaube an das Gute auch.

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