Zum Tag des Buches, der in Katalonien traditionell jedes Jahr am 23. April als Sant Jordi gefeiert wird und bei uns Sankt Georg heißt, ist es üblich, ein Buch und eine Rose zu verschenken. Es ist der Tag der Liebe und der Literatur, und ich möchte Dir nun folgende Geschichte aus meinem obigen Buch schenken, die Dir gerade in der jetzigen Krisenzeit helfen kann, wieder auf Deine innere Stimme zu lauschen ...
Habe Mut, höre auf dein Herz und vertraue deiner inneren Stimme. Sie wird dich leiten, denn sie kennt deinen Weg ...
Unsere inneren Bilder sind ein kostbarer Schatz. Sie können uns über viele Stolpersteine des Lebens hinweg helfen. Wir müssen aufhören, unser Glück ausschließlich von äußeren Dingen abhängig zu machen und im Außen zu suchen, sondern das Glück sehen, das wir schon haben. Man muss mit dem Herzen dabei sein, denn wenn du Dinge aus deinem Herzen heraus unternimmst, kannst du fühlen, wie dich ein Fluss von Freude durchströmt.
Ich persönlich tue nur noch Dinge, in denen ich einen Sinn sehe. Wenn es keinerlei Sinn macht, lasse ich es. Auch hier kann ich meine innere Stimme zu Rate ziehen. Hat das Thema eine Resonanz in mir? Wenn nicht, weg damit. Wenn es mir etwas zu sagen hat, dann höre ich auch hin und befasse mich damit. Das gilt für alle meine Lebensbereiche. Für berufliche Weiterbildungen, Hobbys, Dinge, für die ich Geld ausgebe usw. Manchmal reicht es schon aus, dass mir eine Sache Freude bereitet. Ich habe vor Jahren zum Beispiel gelernt, Gitarre zu spielen. Nie wollte ich damit Geld verdienen, eine Band gründen, auftreten oder was auch immer. Ich hatte einfach Lust dazu. Und als die Zeit gekommen war, fing ich an. Einfach so, aus Spaß an der Freud`. Auch das ist erlaubt. Du musst nur dahinter stehen und den für dich persönlichen Sinn erkennen. Egal, was andere davon halten.
Wozu hast du Lust? Was wolltest du schon immer einmal machen? Vertraue deiner Intuition. Wenn du etwas machst, was dich erfüllt, dann kommt das Glücksgefühl automatisch und gesellt sich zu dir. Intuition meint nichts anderes als deine innere Stimme. Eigentlich weißt du ja, was du willst und was dir gut tut, du hörst aber nicht immer hin. Es geht darum, einmal genau in den Körper hineinzuspüren, was er mir sagen will.
Oftmals stecken wir fest in unseren gedanklichen Verstrickungen, Sorgen und Problemen und können keinen klaren Kopf mehr fassen. Wir treten auf der Stelle und wissen ein Problem oder eine Situation nicht zu lösen. Vielleicht ist aber auch nur ein diffuses Gefühl der Unzufriedenheit in uns und wir wissen eigentlich gar nicht so genau, warum. Versuche nun einmal, die Gedanken loszulassen und zu spüren, wo im Körper (und nicht im Kopf) die Blockade sitzt, wie sie sich anfühlt und was sie dir sagen oder zeigen will. Wir lernen wieder, auf das gute, alte Bauchgefühl in uns zu hören. Das ist gar nicht so kompliziert, wie es sich vielleicht anhört!
Ich lerne meinen Körper besser kennen und höre auf seine Botschaften.
Leider verlernen wir das manchmal im Leben. Aber es ist nie zu spät, den Schalter in uns wieder umzulegen! Machen wir uns das Leben so leicht und angenehm wie möglich.
„Das Leben soll wie ein Schmetterling an einem Sommertag sein!“