Donnerstag, 23. April 2020

Höre auf deine Intuition 😇

Der entspannte Weg zum Glück

Zum Tag des Buches, der in Katalonien traditionell jedes Jahr am 23. April als Sant Jordi gefeiert wird und bei uns Sankt Georg heißt, ist es üblich, ein Buch und eine Rose zu verschenken. Es ist der Tag der Liebe und der Literatur, und ich möchte Dir nun folgende Geschichte aus meinem obigen Buch schenken, die Dir gerade in der jetzigen Krisenzeit helfen kann, wieder auf Deine innere Stimme zu lauschen  ...
Habe Mut, höre auf dein Herz und vertraue deiner inneren Stimme. Sie wird dich leiten, denn sie kennt deinen Weg ...

Unsere inneren Bilder sind ein kostbarer Schatz. Sie können uns über viele Stolpersteine des Lebens hinweg helfen. Wir müssen aufhören, unser Glück ausschließlich von äußeren Dingen abhängig zu machen und im Außen zu suchen, sondern das Glück sehen, das wir schon haben. Man muss mit dem Herzen dabei sein, denn wenn du Dinge aus deinem Herzen heraus unternimmst, kannst du fühlen, wie dich ein Fluss von Freude durchströmt. 

Ich persönlich tue nur noch Dinge, in denen ich einen Sinn sehe. Wenn es keinerlei Sinn macht, lasse ich es. Auch hier kann ich meine innere Stimme zu Rate ziehen. Hat das Thema eine Resonanz in mir? Wenn nicht, weg damit. Wenn es mir etwas zu sagen hat, dann höre ich auch hin und befasse mich damit. Das gilt für alle meine Lebensbereiche. Für berufliche Weiterbildungen, Hobbys, Dinge, für die ich Geld ausgebe usw. Manchmal reicht es schon aus, dass mir eine Sache Freude bereitet. Ich habe vor Jahren zum Beispiel gelernt, Gitarre zu spielen. Nie wollte ich damit Geld verdienen, eine Band gründen, auftreten oder was auch immer. Ich hatte einfach Lust dazu. Und als die Zeit gekommen war, fing ich an. Einfach so, aus Spaß an der Freud`. Auch das ist erlaubt. Du musst nur dahinter stehen und den für dich persönlichen Sinn erkennen. Egal, was andere davon halten. 

Wozu hast du Lust? Was wolltest du schon immer einmal machen? Vertraue deiner Intuition. Wenn du etwas machst, was dich erfüllt, dann kommt das Glücksgefühl automatisch und gesellt sich zu dir. Intuition meint nichts anderes als deine innere Stimme. Eigentlich weißt du ja, was du willst und was dir gut tut, du hörst aber nicht immer hin. Es geht darum, einmal genau in den Körper hineinzuspüren, was er mir sagen will. 

Oftmals stecken wir fest in unseren gedanklichen Verstrickungen, Sorgen und Problemen und können keinen klaren Kopf mehr fassen. Wir treten auf der Stelle und wissen ein Problem oder eine Situation nicht zu lösen. Vielleicht ist aber auch nur ein diffuses Gefühl der Unzufriedenheit in uns und wir wissen eigentlich gar nicht so genau, warum. Versuche nun einmal, die Gedanken loszulassen und zu spüren, wo im Körper (und nicht im Kopf) die Blockade sitzt, wie sie sich anfühlt und was sie dir sagen oder zeigen will. Wir lernen wieder, auf das gute, alte Bauchgefühl in uns zu hören. Das ist gar nicht so kompliziert, wie es sich vielleicht anhört! 

Ich lerne meinen Körper besser kennen und höre auf seine Botschaften.

Leider verlernen wir das manchmal im Leben. Aber es ist nie zu spät, den Schalter in uns wieder umzulegen! Machen wir uns das Leben so leicht und angenehm wie möglich. 

„Das Leben soll wie ein Schmetterling an einem Sommertag sein!“

Donnerstag, 9. April 2020

Entspannung zu Hause 🙏

Der Link zu meinem 10. Buch bei Amazon:
Traumzeiten für Kinder & Erwachsene
Ich wünsche Dir von Herzen eine gute Zeit, besonders jetzt!
Im Moment ist das Thema Entspannung für alle besonders wichtig und wertvoll. Damit Du auch trotz Krise und Turbulenzen entspannen kannst, schenke ich Dir nun eine Geschichte aus meinem neuesten Buch. Hier wurde die Übungsreihe der Muskelentspannung von mir integriert. 
Du kannst also gleich beim Lesen entspannen und loslassen!
Lass es Dir (und deinen Lieben) gutgehen!

Osterzeit

An Ostern ist es im Schwarzwald immer besonders schön. Saftig grüne Wiesen und Täler schmiegen sich in die Landschaft. Die nächste Großstadt ist weit entfernt, und so ist die Luft hier ganz klar und frisch. Wenn man Glück hat, hält pünktlich zur Osterzeit der Frühling Einzug. Die alten Bauernhöfe tragen je ein Palmkreuz, welches mit bunten Streifen Krepppapier in vielen verschiedenen Farben umwickelt ist. Die ersten Primeln wurden gepflanzt. Auch sie sind sehr farbenprächtig. 

Auf einem kleinen Erkundungsgang gehst du einen kurzen, steil ansteigenden Feldweg hinter einem der Höfe zum Waldrand hinauf. Dort gibt es einen weiteren Weg, der an der Baumgrenze entlang führt. Von hier aus hat man einen herrlichen Ausblick auf das unten liegende Tal, die einzeln auf den hügeligen Wiesen verteilten Höfe, und ganz weit hinten sieht man auf einem Berg schemenhaft die Umrisse der Burg Hohengeroldseck. Du setzt dich auf eine alte Holzbank. Ihr Holz ist schön warm. Die Oberfläche ist ganz rau. Sie hat schon viele Wetter erlebt. Doch nun ist Frühling, und nur das zählt. Die dunkle Jahreszeit hat ein Ende und die Natur lässt wieder ihr buntes Farbenkleid sehen. Ein steiler Hang, direkt unter deiner Bank, ist übersät mit leuchtendem Löwenzahn. Die Sonne lässt die goldgelben Köpfchen nur so strahlen. Auch die ersten Pusteblumen sind schon zu sehen. Wenn ein Windzug weht, trägt er die kleinen Samenschirmchen davon. Schwerelos fliegen sie durch die Luft, mit unbekanntem Ziel. Am Wegesrand stehen tausende glänzende Butterblümchen in kräftigem Gelb. Rote und blaue Wiesenblumen ergänzen das Bild. Direkt neben deiner Bank steht ein einzelner Apfelbaum mit rosé-weißen Blüten. Der Frühlingswind treibt die feinen weißen Blütenblättchen durch die Lüfte. Unter dem Baum hat sich bereits ein kleiner weißer Blütenteppich gebildet. 

Dein Blick schweift weich und entspannt über die üppigen Wiesen und Weiden. Die Kühe stehen noch in ihren Ställen, weil die Nächte noch sehr kalt sind. Aber bald fängt auch ihre Zeit wieder an. Grüne Täler und sanft geschwungene Hügel wechseln sich in der vor dir liegenden Landschaft ab. Die Vögelchen in den Bäumen singen Frühlingslieder. Sie sind ganz aufgeregt und geschäftig. Grillen stimmen in die Melodie mit ein und die Bienen und Hummeln schwirren im Apfelbaum. Hinter dir rauschen die hohen dunkelgrünen Tannen geheimnisvoll. Die ganze Luft ist von Naturgeräuschen erfüllt. Das ist sehr entspannend. 

Die Gräser wiegen sich sanft im Wind hin und her. So ruhig und friedlich ist es an kaum einem anderen Ort. In der Ferne, ganz unten im Tal, plätschert sehr leise ein Bach. Und dieses angenehme Gefühl der Ruhe und des Friedens breitet sich nun in deinem ganzen Körper aus ... 

Ganz entspannt sitzt du auf der Bank, schließt deine Augen und lässt die Geräusche der Natur auf dich wirken. Mit jedem Atemzug entspannst du dich mehr und mehr und dein Atem ist ganz ruhig und gleichmäßig. Herz und Puls sind ruhig und regelmäßig und du bist ganz ruhig und entspannt. Und mit diesem angenehmen Gefühl legst du dich einmal lang auf die von der Sonne angewärmte Bank und machst deine Übungen. Lass dir zwischen jeder Übung Zeit zum Nachspüren. 

Du ballst die Hände zu Fäusten und winkelst deine Arme an, - Dein Atem fließt … - und du löst wieder. - Dann ziehst du dein ganzes Gesicht zusammen – Atem fließt … - und loslassen. Genieße dein Lächeln … Nun drücke kurz deinen Hinterkopf gegen die Unterlage – spüre deinen Atem, wie er fließt … - und löse. - Du ziehst deine Schultern hoch zu den Ohren, so hoch du kannst, und führst deine Schulterblätter im Rücken zusammen – tiefer Atem … - und auflösen. - Deine Bauchübung ist als nächstes dran. Ziehe ihn ein oder drücke ihn heraus, ganz wie dir beliebt. Dein Gesäß spannst du fest an. Dein Atem fließt weiter dabei … - dann lass wieder los und genieße das angenehme Gefühl der Wärme, das sich nun in deinem ganzen Bauchraum ausbreitet. - 

Zum Abschluss der Übungsreihe drücke nun beide Fersen gleichzeitig fest gegen die Unterlage und ziehe deine Zehen zum Gesicht hin. Den unteren Rücken drückst du ebenfalls fest in die Unterlage. Nimm die Spannung in deinen beiden Unterschenkeln wahr und lass deinen Atem strömen – drei tiefe Atemzüge lang – und ganz langsam lässt du wieder los. - 

Wiederhole diese Übung nun. Fersen und unteren Rücken in die Unterlage drücken und die Zehen zum Gesicht hin ziehen. Atem fließt … - und wieder lösen. - 

Nach einer kleinen Pause wiederholst du diese Übung ein letztes Mal, in deiner eigenen Zeit … 

Dein ganzer Körper, vom Kopf bis zu den Füßen, ist nun vollkommen entspannt und gelöst. Deine Muskulatur ist ganz weich und warm und ein angenehmes Gefühl der Wärme durchströmt dich nun. Es geht dir gut und du fühlst dich wohl. Bleibe so lange in diesem angenehmen Gefühl, wie du möchtest. 
Lass dir Zeit ...