Aus dem Buch: 366 gute Gedanken
Der Himmel über dir
Ein Ruhebild kann als Vorlage für innere Bilder und zur schnellen Entspannung dienen. Dazu brauchen wir es uns nur anzusehen oder im Geiste vorzustellen, und schon entsteht in uns dieser ersehnte Moment der Ruhe, der uns rasch vom Alltag abschalten lässt. Kombiniert mit guten Gedanken und einer kleinen Meditation können wir für einen kostbaren Augenblick die Zeit anhalten und in eine andere Welt abtauchen, um neue Kraft und Vitalität zu schöpfen.
FEBRUAR: Zeit der inneren Planung
Nachdem im tiefsten Wintermonat Januar für uns die Zeit des Innehaltens war, in welchem wir gemeinsam begonnen haben zu reflektieren, was sich in unserem Leben stimmig anfühlt und was nicht (mehr), und uns vielleicht auch die ersten Notizen diesbezüglich gemacht haben, gehen wir nun einen ganzen Schritt weiter und sehen, was es dazu braucht, um die Dinge in unserem Leben umsetzen zu können. Wir entwickeln eine klare Vorstellung und einzelne Schritte kristallisieren sich allmählich heraus.
Wir nutzen diesen Monat auch, um immer wieder ganz bewusst in der Gegenwart zu verweilen. Wir lernen, von der Zeit der Planung für die Zukunft stets wieder ins Hier und Jetzt zurückzukommen und erkennen, welche Chancen in den Herausforderungen liegen, die uns begegnen, was wir bereits Gutes in unserem Leben haben und wofür wir dankbar und zufrieden sein können. So pendeln wir uns durch Raum und Zeit, denn auch der Geist geht hin und wieder gerne auf Reisen:
Dein Ruhebild für diesen Monat, das dich unterstützen kann: Der Himmel über dir:
Schaue in den Himmel. Wann immer du etwas Zeit und Muße und die Gelegenheit dazu hast, schaue in den Himmel. Wir können uns innerhalb kürzester Zeit entspannen, wenn wir einfach nur auf das Blau schauen, oder welche Farben der Himmel auch immer gerade hat, sowie auf die Wolken, wenn sie vorüberziehen. Ansonsten brauchst du nichts zu tun, einfach nur schauen. Das allein kann schon sehr meditativ sein …
Gedanken, die auftauchen, lass nun einfach ziehen wie Wolken am Himmel ... Lass sie kommen und gehen, halte sie nicht fest ... Sie haben nun keine Wichtigkeit …
Wenn du dich irgendwo aufhältst, wo du den Himmel nicht sehen kannst oder es schon dunkel ist, dann hole ein schönes Bild aus deiner Erinnerung hervor. Schließe dazu die Augen, wenn du magst. Der Himmel ist immer da. Er ist nun auch in dir, in deinem Geist. Du kannst innerlich mit ihm verschmelzen. Alles ist eins …