Dienstag, 11. November 2025

Die Energie von Jophiel


Die Lichtfarbe von Erzengel Jophiel ist Goldgelb, wie die Sonnenblumen in unserem Garten. Ich habe sie ihm gewidmet. Sieht sie nicht aus, als wollte sie mit ihren Blättern als Flügel in den Himmel fliegen?! 

Als ich diesen Blogeintrag veröffentliche, haben wir Sankt Martin - und unsere Sonnenblumen erfreuen sich noch immer unverdrossen ihrer prachtvollen Blüte. Ich glaube ja nicht an Zufälle ... 

Jophiel ist der Erzengel der Weisheit und der Erleuchtung. Wahrscheinlich nehme ich seine Gegenwart deswegen mit einem intensiven Kribbeln auf der Stirn, im Bereich des Dritten Auges wahr. Er ist ein Begleiter Metatrons, was sich auch in seinem Farbstrahl widerspiegelt. Metatrons Licht ist weiß-golden. Es hat einen Grund, warum ich für Jophiel das Bild einer Sonnenblume wählte. Sonnenblumen wenden ihr Gesicht stets zur Sonne hin, sie drehen sich im Laufe des Tages mit ihr. Ihr spanischer Name bezeugt es: Girasol: Dreht sich mit der Sonne. Es könnte auch ein indianischer Name sein, fällt mir gerade auf: Die sich mit der Sonne dreht (statt: Der mit dem Wolf tanzt). Auch ich habe schon mit meinem eigenen Wolf getanzt. Dazu kommen wir gleich.

Das goldgelbe Licht von Jophiel bringt die Lebensfreude zurück zu uns, wenn wir sie am meisten brauchen. Gold ist das Licht der Schöpfung und Gelb hellt die Seele auf und fördert die Rekonvaleszens, wenn Körper und Geist sich erneuern und regenerieren müssen. Jophiel gibt uns die Kraft zum Durchhalten. Wenn wir uns vor Gram von unserem Körper abgespalten haben, weil uns alles zu viel war, hilft er uns bei der Wiedervereinigung dieser Seelenanteile, damit wir wieder ganz in unserem Körper sind und die innere Anbindung fühlen können, die Verbindung mit der Einheit, mit Allem-was-ist. Doch dafür müssen Körper, Herz, Geist und Seele erst in Harmonie kommen. Dazu ein Beispiel aus meinem Leben:


Es begab sich einst vor vielen, vielen Jahren, da besuchte ich regelmäßig Esoterik- und Gesundheits-Messen. Es war ab den frühen Neunzigern. Ich stöberte gerne ich Büchern und Heilsteinen, kaufte mir Salzkristall-Lampen sowie verschiedene Halbedelsteine, entdeckte irgendwann einen Yoga-Kurs, der mich interessierte, lernte Bachblüten und Ätherische Öle kennen und lieben, erfuhr von der Dorn-Methode und fand eine Heilpraktikerschule, bei der ich später sehr viel lernte. Für Engel interessierte ich mich ebenfalls sowie für Energiearbeit, Aura-Soma, Quintessenzen, Pomander, Gott und die Welt. An irgendeinem Stand, wo ich etwas kaufte, bekam ich ein kleines Engel-Kärtchen geschenkt. Jahrelang diente es mir als Lesezeichen. Es war ein Engel in gelbem Gewand. Damals kannte ich ihn noch nicht persönlich, sein Name "Jophiel" sagte mir nichts. Aber er tat mir trotzdem gut und ich mochte seine Farbe und seine Energie.

Mit Anfang Dreißig wurde ich sehr krank und hatte eine schwere OP, die mein Leben für immer veränderte. Ich war in der Zeit danach sehr schwach, hatte starke Schmerzen und musste mit Vielem zurechtkommen und mich neu zurechtfinden, in und mit meinem Körper, der nicht mein Freund zu sein schien. Es nagte an meinem Selbstwertgefühl. Elend lag ich auf dem Sofa, traurig und deprimiert. Aber wofür hat man Bücher. Ich las viel. Schließlich musste ich mich schonen und konnte lange Zeit nicht arbeiten. Familie, Haushalt, alles regelte ich irgendwie. Danach legte ich mich hin. Die Kraft war irgendwann einfach aufgebraucht. Und aus einem der Bücher fiel mir Jophiel entgegen. Sein Anblick war tröstlich. Ja, ihn konnte ich jetzt gebrauchen. Ich klemmt das Bildchen am Bilderrahmen, der damals über dem Sofa hing, fest. So konnte er über mich wachen und ich ihn die ganze Zeit sehen, wenn ich dort lag. 

Ich bat ihn, meine Seelenanteile wieder zusammen zu puzzeln. Ich fühlte mich vollkommen defragmentiert. Es dauerte eine Weile, doch allmählich erhellte sein goldgelbes Licht meine Seele sowie deren Tempel, meinen Körper. Und Stück für Stück setzte ich mich wieder zusammen. Es war ein Prozess, der eine Weile dauerte. Aber ich hatte einen sonnigen Helfer an meiner Seite: Jophiel. Ich werde diese Erfahrung und die angenehmen Gefühle niemals vergessen. Es ist nun schon über 20 Jahre her. Aber die guten Gefühle durch meine Energie- und Lichtarbeit mit Jophiel, die sind fest in mir gespeichert. Auch im Bernstein finden wir seine Kraft. Ich trug diesen Anhänger in Zeiten der Trauer. Er brachte das Licht wieder zurück in meine Tage.

Inzwischen habe ich das Engel-Kärtchen weiter verschenkt. Es gab jemanden, der es ebenfalls dringend brauchte. Ich trage Jophiel ja seitdem im Herzen. Und so konnte ich seine Energie und sein Licht getrost weitergeben. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen