Sonntag, 12. April 2026

Meister Hilarion




Der Name Hilarion bedeutet: „der Fröhliche“, „der Heitere“ oder „der Glückliche“. Er ist der Meister der alten Weisheit. Seine Heimat war einst Palästina. Später lebte er auf Zypern. Und heute ist er als Aufgestiegener Meister auf den Lichtebenen tätig und kommt zu uns Menschen, wenn wir ihn darum bitten.

Ich frage Hilarion um einen Rat an mich und höre, ich soll meine innere Sonne scheinen lassen. Das tue ich. Sie erhellt gleichzeitig mein Zentrum, meinen inneren Kraftplatz.

Wenn ich in der Nacht mit geschlossenen Augen über Hilarion und den grünen Farbstrahl meditiere, schillern alle Farben vor meinen Augen und meine Energie verstärkt sich deutlich. 

Da fällt mir auch meine Begegnung am Rande eines luziden Traumes wieder ein. Eine Gestalt mit kurzen, glatten braunen Haaren dreht sich zu mir um, als ich mir wieder einmal eine Szene, diesmal aus der Familie, von außen als Beobachter betrachte, und sagt: "Ich bin Hilarion." Ach so, sage ich, du bist das! Ein tiefes inneres Erkennen spiegelt sich in meinem Bewusstsein. Wir müssen uns schon ewig kennen, aber erst jetzt erkenne ich ihn. Nun weiß ich, wie er aussieht und dass er bei mir ist mit seinem smaragdgrünen Lichtstrahl. Es ist Raphaels Farbe, und Marias. Herrlich. Nun sind sie alle im Verbund bei und mit mir. 

Ich verspreche mir: Ab jetzt löse ich alles sofort, egal was und wann es hochkommt oder entsteht. Ich gebe alles direkt in das Violette Feuer von Saint Germain und rufe Zadkiel hinzu bei den großen Themen. Für die Heilung der Emotionen nehme ich Gabriel hinzu und Serapis Bey. Und mit Grün heile und salbe ich das Ganze. Perfekt. Ich bringe Klarheit hinein, auch in meinen Geist. Und Stille. Wie bei einem stillen Gewässer. Oder einem klaren Kristall, meiner Glaskugel. Vielen Dank, Hilarion, für die Inspiration, Bestärkung und Bestätigung!

Wir haben die Osterwoche. Das Bild oben enstand im "Ölgarten" im Altenberger Dom. Ich widme mich diese Woche dem Herzchakra, das in Zusammenhang mit dem Dritten Auge steht, und werde auf außersinnliche Wahrnehmungen achten. Konzentration, Wahrheit und Heilung sind die Themen Hilarions. Die innere Stimme steht gleichfalls in Beziehung zum Herzen, und so werde ich mich bewusst und vermehrt mit meinem Seelenstern verbinden, meinem Höheren Selbst. Ich möchte den Zugang zur geistigen Welt vertiefen - unterstützt durch die Energie und die Kraft von Hilarion.

Ich bitte Hilarion, meinen Zugang zur Geistigen Welt weiter zu schulen sowie meinen Kontakt zum "Hohen Selbst" zu fördern. Ich frage ihn, was ich noch tun kann. Sofort weiß ich es: Tiefer Atem. OMG. Wie oft müssen sie es mir noch sagen, bis ich es verinnerlicht habe ... 
Ich möchte wissen, wie ich sie noch besser und leichter hören kann. "Werde still", kommt als Antwort. Auch das versuche ich. Ich versuche es nochmal mit dem Mantra ICH BIN. Mit dem Einatmen ICH - mit dem Ausatmen BIN, die Hände über dem Bauchnabel gefaltet und mich in grünes Licht gehüllt. Ich sage zu Hilarion: Ich hoffe, du hast Geduld mit mir. Er lacht schallend. Klar. Er hat ja alle Zeit der Welt. Bei ihm gibt es ja keine Zeit, sie gilt nur für die Erde und uns Menschen. 

Am Himmel ist eine Wolke, die aussieht wie ein Engel, der Kopf steht. Ich höre: "Müssen wir uns auf den Kopf stellen, damit du uns wahrnimmst?" Ja, bitte. Das sieht lustig aus. Und vielleicht hilft es, meine Wahrnehmungen zu intensivieren. Der Engel zieht von dannen. Ich meine, ein Kichern zu hören. Scherzkekse unter der Sonne. Unter der Sonne Gottes. 

In der Nacht hülle ich mich in smaragdgrünes Licht, wie im Ölgarten. Ich spüre deutlich Hilarions Präsenz, und schlafe umgehend ein. Das Licht wirkt sehr kraftvoll auf mich. 
Am nächsten Nachmittag, nach meinen Atemübungen auf der Terrasse im Sonnenschein, frage ich Hilarion, ob er noch einen Hinweis für mich hat. "Lausche der Stille." Hier hat die Stille Vogelgesang. Ich weiß, er meint die Stille meiner Gedanken.


Aus dem Buch: "Die Gegenwart der Meister" von Jeanne Ruland 

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