Montag, 22. Juni 2020

Entspannung fĂŒr und mit Kindern 🧘‍♀️🧘‍♂️

Eine TIERISCHE Reise durch das ABC
Heute gibt es eine Geschichte aus meinem beliebten Kinderbuch. Ich habe die Übungen der Progressiven Muskelentspannung in Tiergeschichten integriert. Es gibt jeweils eine Geschichte zu jedem Buchstaben des ABC. Das Buch ist fĂŒr Kindergarten- und Grundschulkinder wunderbar geeignet. Viel Spaß!

E wie ESEL 
HÄNDE, ARME & STIRN 

Ein Esel mit dem Namen Emil ist heute dein Begleiter. Emil ist ganz lieb und sanft. Mit seinen braunen Augen schaut er dich freundlich an. Seine langen Ohren sind ganz plĂŒschig und oben auf seinem Kopf stehen ein paar schwarze Haare frech ab. Auf Emil darfst du heute reiten. Es ist eine Überraschung fĂŒr dich, ĂŒber die du dich sehr freust. Emil hat eselgraues Fell. Du streichelst ihn und er freut sich. Dann wirst du auf seine efeugrĂŒne Decke, die er auf dem RĂŒcken trĂ€gt, gesetzt und du kannst dich an einem dicken Seil festhalten, um nicht herunterzufallen. So geht Emil mit dir spazieren. Es schaukelt ein bisschen, wie auf einem Elefanten. Auch auf Elefanten kann man reiten. Aber dafĂŒr braucht man eine ellenlange Leiter, um hochzukommen. Da reitest du lieber auf deinem Esel. Ihr habt Gesellschaft, denn ein Entenpaar watschelt neben euch her. Auch die Enten schaukeln etwas beim Gehen. Auf dem RĂŒcken des Esels hast du einen wunderbaren Ausblick weil du nun etwas grĂ¶ĂŸer bist. Und du siehst nun ein erdbraunes Eichhörnchen. Es flitzt einen Baumstamm, der mit Efeu bewachsen ist, hoch und setzt sich auf einen Zweig. Nun kannst du sein helles BĂ€uchlein sehen. Frech stibitzt es sich den letzten kleinen Apfel vom Baum. Mit seinen kleinen HĂ€ndchen hĂ€lt es ihn fest und fĂ€ngt an zu essen. Schmatzt es etwa? Na, so etwas! Der Esel ist nun bockig, so wie Esel eben manchmal sind. Er möchte auf gar keinen Fall weitergehen. Stur bleibt er stehen und weigert sich, auch nur einen Schritt zu machen. Es ist nicht die Möglichkeit! Mit einem lauten und langen Iiiiiihhhhhaaaaahhhh hĂ€lt er an. Er möchte etwas Gras rupfen. Die efeugrĂŒne Decke legst du in seiner NĂ€he auf die Wiese und du machst es dir gemĂŒtlich. Du streckst dich einmal ganz lang aus, ballst beide HĂ€nde zu FĂ€usten so fest du kannst, atmest tief ein und aus und lĂ€sst dann wieder los... das tut gut: endlich wieder loslassen. Emil guckt dich an. Ihm ist es egal, was du tust, Hauptsache, er kann in Ruhe grasen. Und so machst du mit deinen Übungen weiter, denn du willst Emil zeigen, wie stark du bist. Du ballst beide HĂ€nde zu FĂ€usten und winkelst deine Arme krĂ€ftig an, so dass Emil deine starken Muskeln sehen kann. Auch das ist ihm scheinbar egal, er futtert weiter und du lĂ€sst wieder los... Dir gefĂ€llt, wie stark du bist und so ballst du erneut deine HĂ€nde zu FĂ€usten und winkelst die Arme diesmal noch etwas krĂ€ftiger an... dein Atem fließt weiter und dir wird ganz warm... Dann löst du wieder. Erleichtert ruhst du dich aus. Emil frisst immernoch. Es ist unglaublich. Einen GrasbĂŒschel nach dem anderen kann er essen. Es stört ihn gar nicht, dass du deine EntspannungsĂŒbungen machst. Du runzelst einmal krĂ€ftig die Stirn, denn du kannst nicht glauben, dass der Esel sich nur fĂŒrs Essen interessiert. Du atmest tief ein und aus und dann lĂ€sst du deine Stirn wieder glatt werden. Das war dem Esel nun nicht egal und er schaut dich erstaunt an, weil du so ein komisches Gesicht gemacht hast. Ob Esel nicht die Stirn runzeln können? Mit großen Augen schaut Emil dich an und es freut dich, dass er zu dir kommt und dich mit seiner Nase sanft anstupst. Er möchte sicher, dass du ihn streichelst. Und so kuschelst du sein eselgraues Eselfell und ihr beide seid einfach beste Freunde fĂŒr heute geworden...

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