Der Link zum Buch:
Ein Schutzengel in Regenbogenfarben:
Unser Schutzengel ist immer bei uns. Er begleitet uns durch alle unsere Leben. Die Besonderheit ist, dass wir ihn, im Gegensatz zu allen anderen Engeln im Himmel und auf der Erde, nicht extra rufen müssen. Er ist IMMER bei uns, unterstützt uns und leitet uns an, wenn wir dies zulassen. Unser freier Wille ist heilig. Im Buch "Die Engel der Bachblüten" ist ihm ein Kapitel gewidmet.
Mein Leben lang habe ich bereits bewusst Kontakt zu meinem Schutzengel. Gerade in Kindertagen hat er mich liebevoll begleitet. Oft war er der Einzige, der für mich da war, immer ein offenes Ohr für mich hatte, mich getröstet und umarmt hat, wenn es sonst niemand tat, wenn ich mich einsam und allein fühlte in einer Welt, die nicht die meine zu sein schien, dann war er stets zuverlässig an meiner Seite. Er gab mir das Gefühl der Zugehörigkeit. Wenn schon nicht zu den Meinen, dann zur Welt der Lichtwesen.
Jedem Lichtwesen ist ein Farbstrahl zugeordnet. Farbe ist Licht, Licht ist Energie, Energie ist Bewusstsein und Bewusstsein ist Liebe. Ich habe meinen Schutzengel nach seiner Farbe gefragt. Die spontane Antwort war: Hellgelb: wie eine Kerzenflamme, Sonnenlicht, frischer Zitronensaft oder gute Butter. Oder wie eine Sonnenblume, die manchmal auch ein helleres Gelb entwickelt. Sie zeigt sein sonniges Gemüt! Das passt zu ihm. Der Duft der Zitrone ist zudem spritzig, fruchtig und frisch. Er heitert auf und klärt die Gedanken. So ist auch Micha, so sein Name. Sauer macht lustig! Micha ist immer am lächeln, immer gut gelaunt, wie Sonnenschein. Ihm kann ich den Duft der Zitronenblüte zuordnen, die zudem eine freundliche und blumige Note hat. Neulich hat er mir ein Bild von sich "gesendet". Es tauchte plötzlich vor meinem geistigen Auge auf, wie er lächelt und strahlt.
Sein Name kam ebenfalls sehr spontan zu mir. Es war während meiner Reiki-Ausbildung vor mehr als 25 Jahren. Wir Teilnehmer:innen unterhielten uns in der Pause über unsere Schutzengel. Ich hatte meinen bis dato immer nur "Schutzengel" genannt. Da fragte mich eine der Damen, wie denn mein Schutzengel heiße. Und ich antwortete wie aus der Pistole geschossen: "Er sagte, sein Name sei Michael." In diesem Moment konnte ich selbst nicht glauben, was ich gerade gesagt hatte. Die Stimme hatte aus mir gesprochen, ganz von selbst, ohne mein Zutun. Ich habe mir nichts anmerken lassen, war aber unendlich erstaunt. Nun hatte er also einen "richtigen" Namen. Im Laufe der Zeit habe ich ihn gefragt, ob er mit einer Abkürzung einverstanden sei, damit es keine Verwechslung meinerseits mit Erzengel Michael gibt. Sofort bekam ich ein gutes Gefühl und sah Micha vor meinem gesitigen Auge lächeln. Das war seine Antwort. Ein JA.
Micha erinnert mich rechtzeitig an Dinge, wenn ich ihn im Vorfeld
darum bitte, reserviert mir einen geräumigen Parkplatz, passt auf mich
auf, warnt mich vor Gefahren, geht auch zu anderen und gibt auf sie Acht, wenn ich ihn darum bitte, weckt mich rechtzeitig, macht mich auf
Sachen aufmerksam, die ich suche, vor allem, wenn ich ihn bitte, mir
dabei zu helfen, und tröstet mich, wenn ich Kummer oder Sorgen habe. Meiner Tochter habe ich schon von klein auf meinen Schutzengel geschickt oder "mitgegeben", wenn bei ihr etwas Besonderes anstand und ich fühlte, dass sie Begleitung benötigte. Noch heute, längst erwachsen, fragt sie mich hin und wieder danach und bittet ab und an um Geleit. Sie weiß ja aus Erfahrung, dass es funktioniert. Die Kohlezeichnung des Engelbildes in o.g. Buch ist von ihr. Die hatte sie für mich gezeichnet, als ich größere gesundheitliche Herausforderungen hatte, die überwunden werden wollten.
Wir können unseren Schutzengel auch "vorschicken", damit er eine Situation oder den Raum für uns vorbereiten kann, z. B. für einen wichtigen Termin, ein besonderes Gespräch, eine Prüfung usw. Die Energie wird eine andere sein. Und wir sind gut gewappnet.
Als ich neulich von meiner Mutter, die im Schwarzwald lebt, nach Hause nach Köln fahren wollte, bat ich Micha, als ich in Richtung Parkplatz ging, darum, dass wir, mein 22 Jahre alter Skoda und ich, pannen-, stau- und unfallfrei rasch und gut heim kommen. In derselben Sekunde lag plötzlich eine große weiße Feder vor meinen Augen, die kurz zuvor garantiert noch nicht dort gelegen hat, das hätte ich gesehen. Ich hatte den Parkplatz geraume Zeit vorher bereits einmal überquert. Ich freute mich riesig, lächelte breit und legte sie ins Auto in die Mittelkonsole, wo sie jetzt noch liegt und auch dort bleiben wird. Sie begleitet mich nun auf jeder Fahrt, wie mein Schutzengel.
Ein paar Tage später, bei einer Wanderung im Bergischen Land mit meinem Mann, bitte ich den Himmel um ein Zeichen der Verbundenheit. Unmittelbar darauf liegt eine riesige bunte Feder vor mir auf der Erde. Sie dient uns nun bei unseren Räucher-Ritualen. Ist das Leben schön!
Einmal fuhr ich mit dem Auto auf einer Straße und wollte rechts in eine schmale Straße abbiegen, um auf dem kürzesten Weg nach Hause zu fahren. Durch den Baumbestand war die Straße nicht einsehbar. Ganz kurz davor hörte ich in meinem Koof sehr deutlich: "Fahr weiter." Es war eindringlich, und doch vollkommen unaufgeregt. Ich fuhr weiter. Mein Mann war irritiert. Aber beim Passieren der Einmündung sehen wir einen Vater und ein Kind auf Fahrrädern. Sie waren als "Geisterfahrer" auf der falschen Seite gerade knapp vor der Kreuzung. Ich hätte sie voll erwischt, wenn auch schuldlos. Aber es wäre furchtbar geworden. Danke, Micha!
Ein anderes Mal war ich auf Frankreichs Autobahnen unterwegs. Ich fuhr auf der mittleren Spur. Links waren die "Raser", rechts die Laster. Als ich mal wieder an einem LKW mit Anhänger vorbeiziehen wollte, setzte er den Blinker und zog gleichzeitig nach links, auf meine Spur. Ich hatte es irgendwie geahnt und sagte laut: "Sieht der mich?" Mein Mann wachte auf und erstarrte auf der Beifahrerseite. Mir war sofort klar, dass ich im toten Winkel sein musste. Gleichzeitig realisierte ich, dass die linke Spur dicht war und ich nicht ausweichen konnte. Ich machte eine Vollbremsung, wissend, dass das niemals reichen könne, denn der LKW hatte ja noch einen Anhänger, der mich auf jeden Fall mitnehmen würde. Das alles passierte in weniger als einer Sekunde. Obwohl die Autobahn voll war, war hinter mir plötzlich gähnende Leere, sodass mir niemand auffuhr. Ich fuhr weit über 100 und stand im Bodenblech auf der Bremse. Der LKW merkte immer noch nichts und zog ganz auf meine Spur. Mein rechter Fuß auf der Bremse, der linke auf der Kupplung, das Lenkrad fest in der Hand. Das konnte nicht reichen ... Aber: es reichte, sonst könnte ich dies hier jetzt nicht mehr schreiben. Es war unmöglich, auch mein Mann sah es so. Schließlich hätte kein Blatt Papier mehr in diese Lücke gepasst, und doch gab es keine Berührung der Fahrzeuge. Das ging nicht mit rechten Dingen zu. Eigentlich müssten wir tot sein. Aber es passierte: Nichts. Mein Wagen blieb stabil in der Spur, niemand fuhr mir auf, der LKW fuhr unbehelligt weiter, und wir blieben am Stück. Es dauerte eine Weile, bis ich mich vom Schock erholt hatte. So fuhr ich Dutzende Kilometer auf der rechten Spur hinten den anderen LKW her. Ich hatte blanke Nerven. Die Zeitapanne meines Bremsmanövers musste sich ausgedehnt haben bzw. die Zeit muss angehalten worden sein, bis die Gefahr vorüber war. Anders ist es nicht zu erklären. Danke, Micha! Auch im Namen des Skodas. Ich hatte die Engel schon singen gehört und ganz nüchtern gedacht: Das war's. Doch es hat (noch) nicht sollen sein, Schutzengel sei Dank!
"Lieber Schutzengel, lieber Micha, ich bitte dich, mir zu helfen, intuitive Botschaften (von dir und allen anderen Lichtwesen) sowie innere Führung klar und deutlich zu empfangen. Danke!"
Den Dank sollten wir nie vergessen. Er gehört immer dazu. Unser Schutzengel liebt uns bedingungslos, so, wie wir sind. Und es gehört sich einfach, ihm unseren aufrichtigen Dank auszudrücken. In "Die Engel der Bachblüten" habe ich ein Kapitel über das Thema Schutzengel geschrieben. Es mag den Menschen Inspiration geben und sie animieren, ebenfalls bewussten Kontakt zu ihrem Schutzengel zu suchen und zu pflegen. Die Engel freuen sich über unsere Aufmerksamkeit! Sie können uns zur Seite stehen wie Freunde, und genau so können wir mit ihnen kommunizieren. Es kann ein Gespräch auf Augenhöhe sein, auch in Gedanken formuliert. Seine Gegenwart, und wenn er mir etwas mitzuteilen hat, spüre ich durch ein Kribbeln auf der Kopfhaut. Dann werde ich achtsam und lausche nach innen. In der Stille höre und fühle ich ihn.
Manchmal bitte ich meinen Schutzengel um ein Zeichen. Oftmals finde ich unmittelbar eine weiße Feder vor meinen Füßen, oder eine Wolke, die einem Engel gleicht, plötzliche Lichtstrahlen ... Ganz oft finde ich auch Herzen, sei es ein Blatt in Herzform, eine Himbeere oder Cocktailtomate, ein Herz aus Holz, das in der Natur steht, von einem Künstler aus einem Baumstumpf gesägt ... Mein Mann kann nicht glauben, wie viele Herzen ich jede Woche irgendwo entdecke. Mit Engel-Bildern und -Skulpturen geht es mir genauso. Ich entdecke sie überall.
Am 2. Oktober ist Schutzengeltag. Da gedenken und danken wir ihm für all seine guten Taten. Heute, als ich dies schreibe, ist sein Tag. Es ist eine schöne Geste, wenn wir ihn an seinem Ehrentag fragen, womit wir ihm eine Freude machen können. Ich frage ihn, werde einen Moment still und lausche nach innen ... Die spontane Antwort, die kommt, lautet:
"Mache heute einem anderen Menschen eine Freude. Und lächle!" Gut, mache ich! (Ich habe heute den "Kindern" die sehr teure blaue Wandfarbe für ihr Esszimmer geschenkt.)
Wenn du ein inneres Bild deines Schutzengels suchst, frage ihn nach einer Farbe. Es kann auch eine Farbmischung sein. Vielleicht zeigt er sie dir in der Natur. gehe mit dieser Intention aus dem Haus. Du erkennst die Antwort daran, dass du in diesem Moment, so du etwas Besonderes wahrnimmst, ganz intensiv an ihn denken musst. Mache dir Notizen über deine Erlebnisse, wenn du magst, oder führe Tagebuch. Und lass die Beziehung zu ihm wachsen und gedeihen wie eine Blume!
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