Aus dem Buch: 366 gute Gedanken
Honigmond
Ein Ruhebild kann als Vorlage für innere Bilder und zur schnellen Entspannung dienen. Dazu brauchen wir es uns nur anzusehen oder im Geiste vorzustellen, und schon entsteht in uns dieser ersehnte Moment der Ruhe, der uns rasch vom Alltag abschalten lässt. Kombiniert mit guten Gedanken und einer kleinen Meditation können wir für einen kostbaren Augenblick die Zeit anhalten und in eine andere Welt abtauchen, um neue Kraft und Vitalität zu schöpfen.
JULI: Zeit des Honigmonds
Der Honigmond steht für die Süße des Lebens. Früher war dies der bevorzugte Monat für die Flitterwochen, wenn im Juni geheiratet worden ist. In diesem Monat geht es für uns daher vermehrt um unsere Gedanken und Gefühle. Was macht sie aus? Sind sie förderlich für mich oder eher hinderlich?
Manche Gedanken müssen sich erst entwickeln. Lassen wir sie wachsen und gedeihen, können sie ihre Blüten treiben. Dann sehen wir, was aus ihnen wird. So ist es auch mit Tagträumen. Dafür braucht es Zeit und Muße. Der Sommer lädt uns dazu ein, die Seele auch einmal baumeln zu lassen und bewusst Siesta zu halten. Zu keiner Zeit im Jahreskreislauf haben wir mehr Tageslicht und Sonnenschein zur Verfügung als jetzt. Lassen wir das Licht in unsere Seele scheinen, damit schöne Gedanken sich entwickeln und vermehren können wie Blumensamen.
Dein Ruhebild für diese Zeit des Honigmonds: Der Mond:
Richte deine Achtsamkeit diesen Monat immer mal wieder bewusst auf den Mond. Dazu kannst du dir ein Bild des Mondes anschauen, ihn in natura betrachten oder ihn dir im Geiste vorstellen.
Der Mond wirkt beruhigend aufs Gemüt. Er verbindet uns mit unserer sanften, weiblichen Seite und fördert die Intuition. Verbinde dich nun gedanklich mit diesen positiven Qualitäten und tauche ganz darin ein. Versuche, die Eigenschaften des Mondes in dir zu fühlen, das Ruhige, Beständige und Klare. Lass dir Zeit dazu …
Nimm wahr, welche Empfindungen dabei in dir entstehen, welche Bilder vielleicht auftauchen. Nimm alles an – ohne Bewertung. Wenn deine Gedanken abschweifen, komme immer wieder zu dem Bild des Mondes zurück … Zwinge dich nicht dazu, lass es ganz einfach geschehen. Bleibe locker und entspannt dabei, ohne ein konkretes Ziel zu verfolgen … Genieße einfach das Gefühl der Zeitlosigkeit – die Zeit spielt für dich nun keine Rolle … Halte deine Aufmerksamkeit auf den Mond so lange aufrecht, wie du magst. Entspanne dich ...
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